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Texte zum Traurigsein
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Und doch
Es war
als hätte die Dunkelheit der Welt alles Licht verschlungen,
hätte es ausgedrückt und zerquetscht,
hätte es
mühelos überwältigt und einfach am anderen Ende des Universums
abgestellt.
Es war
als
hätte
die Zukunft ohne Abmeldung diese Welt verlassen,
hätte
nie ernsthaft vorgehabt zu bleiben,
hätte ohne Mitleid hohnhaft über meine Träume gelacht.
Es war
als
als wäre
alle Freude auf einmal in einem unendlich tiefen Loch verschwunden,
als wäre
alles Schöne dieser Welt nur noch eine große schmerzliche Erinnerung,
als wäre
alles Gute auf ewig erloschen.
Und dann
lachte die Hoffnung unvorbereitet und plötzlich Licht in mein Leben
hinein.

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So
war’s
Lange Gespräche in der Nacht
über das Sein und das nicht Sein,
über wer wir sind und sein werden.
Atmen. Tanzen. Lachen.
Heute halte ich in den Händen
die zerstreuten Träume von gestern,
spüre mich und meine Sehnsüchte,
in meinem Innersten
weint es über
un-gelebte Freuden,
über Anfänge, deren Versprechen mich ängstigten.
Aber morgen
morgen werden wir singen
laut und klar
voller Hoffnung und befreit von uns selbst.
Morgen
werden wir uns begegnen als hätten wir uns schon immer gekannt.
und dann lachen wir uns an
und feiern das Leben.
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Der
Trauer werd ich trotzen.
Murren
und meutern werd ich.
Sie wird
mich nicht besiegen und befreunden werd ich sie auch nicht.
Ich werd
sie mir zum Untertan machen,
zum
Sklaven, zum Diener.
Regieren
werd ich über sie,
mit
Macht und Härte.
Sie wird
mich nicht bezwingen.
Ich
werde vor ihr nicht in die Knie gehen, ihr nicht die Blöse geben,
bis sie
mich zu mich selbst führt.
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Der stürmische, blitzartige
Regen
des ersten Schmerzes ist vorbei.
Hinterlassen hat er eine
gähnende,
unbewachsene
Einöde
auf deren Boden ich den
Samen meiner Trauer
tief eingraben werde.
Tief,
und
tiefer,
bis sie
vielleicht
Leben
gebiert.
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Mutig starre ich sie an
die Trauer,
die meint mein Leben
bestimmen zu dürfen
Wütend jage ich sie fort
als ob der Schmerz
mein Feind sei und nicht
mein Lehrer.
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Still
ist sie nicht meine Trauer
Sie ist
mehr wie ein weinendes Kind das sich danach sehnt irgendwie gestillt zu
werden
Sie ist
wie ein tosender Sturm der alles in mir aufwirbelt und nichts
hinterlässt als ein Trümmerfeld.
Still
ist sie nicht meine Trauer sie schreit und tobt und wütet
Fällt
unerwartet über mich her und verlangt meine ungeteilte Aufmerksamkeit.
Sie
zieht mir blitzartig den Boden unter den Füssen weg und fragt mich ganz
unbefangen nach dem Sinn des Lebens.
Still ist sie nicht meine Trauer und
doch plötzlich wird sie ganz unbegründet und ohne Vorwarnung
unerträglich
still.
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Blätter
Herbst wird es in mir
gegangen
bin heute ich in den Alleen der Vergangenheit
und habe
mich …
erinnert.
Erlebtes
mit dir ist wie die Farbe des Laubs
tief und
schön
und
- durch
die Zeit-
anders…
Durch
den Abschied vom Baum fallen sie
leise
wie
meine Tränen
auf
fruchtbaren Boden.
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Da
treibt eine Schneeflocke im Wind und Du
denkst Dir eine Geschichte aus.
Du
siehst wie sie fällt und fällt und noch
eh Du Dich versiehst
liegt
sie auf der straße.
Eine
neue Schneeflocke treibt im Wind.
Diesmal
soll sie nicht auf der straße landen.
Du
nimmst Deine Beine unter die Arme und
läufst ihr hinterher.
In
letzter Sekunde erwischt Du sie und siehst zu … wie sie langsam in
Deiner Hand zerschmilzt.
Traurig gehst Du nach Hause
…Und
wieder treibt eine Schneeflocke im Wind.
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