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Lange Nacht der Museen 2006 im Abschiedshaus

Eine Auseinandersetzung mit dem Ungewöhnlichen am Ende des Lebens.

Ein Mal im Jahr, zur Langen Nacht der Museen, öffnen wir unsere Türen und zeigen, was sonst verborgen bleibt. Dieses Mal werden wir Särge aus einem europäischen Land ausstellen.

Ähnlich wie die Särge von Khane Kwai aus Ghana, die wir letztes Jahr zeigten, sind auch diese Särge an Themen orientiert, die im Leben des Menschen Bedeutung hatten. Ein Fußballschuh, ein Skateboard, eine Gitarre. Auch diese Särge sind Spezial-Aufträge, die meist noch zu Lebzeiten entwickelt wurden.


Anders als die Särge von Khane Kwai sind sie in einer westlichen Kultur entstanden, die unserer sehr ähnlich ist. „Crazy Coffins“, (=verrückte Särge) kommen aus England, wo sie zwar nur von einer Minderheit gebraucht, aber von vielen akzeptiert und nicht als vollständig abgedreht verstanden werden.



Hier geht es nicht um den berühmten englischen Humor. Hier geht es um den Ausdruck eines authentischen Lebensgefühls, das bezeugt, womit Menschen sich über den Tod hinaus identifizieren wollen.

Ausgestellt im Abschiedshaus des Bestattungshauses Haller an der Langen Nacht der Museen 2006 in Stuttgart.
 

 


 
 

 

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