Eine Auseinandersetzung mit dem Ungewöhnlichen am Ende des Lebens.
Ein Mal im Jahr, zur Langen Nacht
der Museen, öffnen wir unsere Türen und zeigen, was sonst verborgen bleibt.
Dieses Mal werden wir Särge aus einem europäischen Land ausstellen.

Ähnlich
wie die Särge von Khane Kwai aus Ghana, die wir letztes Jahr zeigten, sind
auch diese Särge an Themen orientiert, die im Leben des Menschen Bedeutung
hatten. Ein Fußballschuh, ein Skateboard, eine Gitarre. Auch diese Särge
sind Spezial-Aufträge,
die meist noch zu Lebzeiten entwickelt wurden.

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Anders als die Särge von Khane Kwai sind sie in einer westlichen Kultur
entstanden, die unserer sehr ähnlich ist. „Crazy Coffins“, (=verrückte
Särge) kommen aus England, wo sie zwar nur von einer Minderheit gebraucht,
aber von vielen akzeptiert und nicht als vollständig abgedreht verstanden
werden.

Hier geht es nicht um den berühmten englischen Humor. Hier geht es um den
Ausdruck eines authentischen Lebensgefühls, das bezeugt, womit Menschen sich
über den Tod hinaus identifizieren wollen.
Ausgestellt im Abschiedshaus des Bestattungshauses Haller an der Langen
Nacht der Museen 2006 in Stuttgart.
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